Saturday, March 16, 2019

In Neuseeland wurden 51 Menschen getötet.


Das ist das Land in dem ich geboren wurde, weil der Künstler Friedensreich Hundertwasser aufgrund seiner traumatischen Erfahrungen als Jude im Nationalsozialistischen Wien davon träumte sein Schiff "Regentag" auf diese Insel zu bringen, möglichst weit weg von diesem mörderischen Rassismus.

Meine Eltern erfüllten ihm diesen Traum indem sie drei Jahre lang dieses kleine Schiff für ihn von Venedig nach Neuseeland segelten.

Und jetzt stellt sich heraus, dass rechtsextremes Gedankengut aus Wien auf den Waffen der Attentäter stand die meine Glaubensgeschwister dort töteten.

Es ist erschreckend wie sich Hass manifestiert, sogar am anderen Ende der Welt.

Wednesday, February 20, 2019

Idea for a House of Responsibility in Braunau am Inn


***english version below***

Magdalena Friderica von Wächter (*1977 in Kawa Kawa, Neuseeland) ist in Italien, Schweden und Österreich aufgewachsen. Sie hat ein Studium der Malerei und Graphik bei Gunter Damisch und Otto Zitko an der Akademie der bildenden Künste Wien absolviert und arbeitet als Bildende Künstlerin, Kunstpädagogin und zertifizierte Begleiterin für "Arbeit am Tonfeld" in Wien und auf Schloss Hagenberg in Niederösterreich.

Am 3. Februar 2019 hat sie Andreas Maislinger ihre Unterstützung der Idee Haus der Verantwortung erklärt:


"Ich finde es wichtig, das Geburtshaus von Hitler als Gedenkstätte zu verwenden und es nicht wegzureissen, denn das ist gerade das, was in Österreich üblich ist - diesen  schrecklichen Teil der Geschichte zu vertuschen anstatt ihm ein Denkmal zu setzen, damit so etwas nie wieder geschieht.

Die Tatsache, dass mein Grossvater Otto von Wächter eine wesentliche, bisher kaum aufgearbeitete Rolle in diesem kriminellen System innehatte, hat mein bisheriges Leben sehr belastet und erst die kritische Ausseinandersetzung mit diesem dunklen Kapitel anhand therapeutischer Methoden und meiner Kunst hat es mir ermöglicht, zwischen nicht vorhandener persönlicher Schuld aber sehr wohl daraus resultierender persönlicher Verantwortung zu unterscheiden und letztere auch wahrzunehmen."


Magdalena Friderica von Wächter (*1977 in Kawa Kawa, New Zealand) was raised in Italy, Sweden and Austria. She  graduated with a Bachelor of Fine Arts from the Academy of Fine Arts, Vienna and works as an artist, art educator and with the therapeutic method "Work at the Clayfield" in Vienna and at the Hagenberg castle in Lower Austria.

Feb. 3rd 2019 she supports the idea of Andreas Maislinger for the House of Responsibility:


"I believe that it is important using Hitler's birth house as a memorial instead of tearing it down. In fact, it is usual in Austria to conceal this horrible part of history. Erecting a memorial is crucial to remember these dark times in order to prevent them to happen again.

The fact that my grandfather Otto von Wächter played a significant part in this criminal system, which has until now not been much reflected, has been a heavy burden in my life so far. Honest confrontation with it using therapeutic methods and engaging in my art made it possible for me to differentiate between not existing personal  guilt and the real existing personal responsibility, to deal with it in a proper way."

http://www.magdalenavonwaechter.com/index.php/about

http://de.wikipedia.org/wiki/Otto_W%C3%A4chter

Tuesday, February 12, 2019

Buchcover Thomas Bernhard Amras


Einer der größten Schriftsteller Österreichs war Thomas Bernhard, der heute aktueller denn je ist. Heute jährt sich sein Todestag zum 30. Mal.

Meine Lithographie "Stop sitting on the bloody sofa watching TV" ziert die serbische Ausgabe seiner Erzählung "Amras".

Monday, February 4, 2019

Mein Mann und sein Fez


"Der Fez ist eine österreichische Kopfbedeckung für muslimische Männer. Und die einzige, die als solche jemals (für die k.u.k. Soldaten) gesetzlich normiert war. Auch unter anderem ein späterer österreichischer Bundespräsident (Schärf) hat diese getragen (siehe historisches Photo) obwohl er kein Muslim  war aber eben in einer entsprechenden Einheit gedient hat.





















Abgesehen davon, dass fast alle Fez' im Osmanischen Reich in Österreich (und im heutigem Tschechien) hergestellt und ins Osmanische Reich importiert wurden, soll die türkische Innenpolitik am Besten in der Türkei bleiben und die Dinge hier darf und soll man ruhig z.B. aus der österreichischen Perspektive sehen. Das kann in vielen Fällen, besonders in diesem, beruhigend wirken und man erhält die Möglichkeit, sein  Wissen über Vergangenheit und Gegenwart und wie  Dinge zusammenhängen, obwohl man das ganz anders geglaubt hat, erweitern!"

Gernot Galib Stanfel

Wednesday, October 17, 2018

KUNST ZWISCHEN ORIENT UND OKZIDENT - Ausstellung Magdalena Friderica von Wächter und Roswitha Kottek 20.und 21. Oktober 2018 Schloss Hagenberg





KUNST ZWISCHEN ORIENT UND OKZIDENT

Magdalena Friderica von Wächter - Malerei


Roswitha Kottek - Ebru Kunsthandwerk

20. und 21. Oktober 2018, 
Schloss Hagenberg

Programm Samstag 20. Oktober:

14.00 Einführung Ebru mit praktischer Vorführung

danach Schlossführung


Ausstellung geöffnet: 

Samstag 14.00-18.00
Sonntag 10.00. -18.00

Friday, March 2, 2018

DAS BELASTENDE „GEHEIMNIS“

Als diese Sendung 2014 erstmals ausgestrahlt wurde, war ich noch mitten in meiner langwierigen Krankheit, die, wie sich im Laufe der Therapien herausstellte, ihre Ursache in dieser belastenden Familiengeschichte hatte, über die ich im Detail auch erst Stück für Stück zu dieser Zeit erfuhr.

Inzwischen lebe ich fast ohne Medikamente und ich kann, denke ich, auch die Historie betreffend meiner Großeltern langsam ganz überblicken.

Es tun sich immer wieder neue Details auf, unter anderem auch betreffend der Rolle meiner Großmutter die aus der einflussreichen Industrieellenfamilie Bleckmann (Schöller-Bleckmann) stammte.

Obwohl die Aufarbeitung und Bewusstwerdung meiner Familiengeschichte ein schwieriger Weg war (und ist) bin ich froh ihn gegangen zu sein.

Abgesehen von meiner Gesundheit, ist es auch eine Verpflichtung all der Menschen in Österreich, Deutschland, Polen, Ukraine, Italien gegenüber, die über meine Großeltern aus dieser Zeit beeinflusst waren und sind.

Mir ist klar, dass in meiner Familie, auch meiner engsten, es ganz unterschiedliche inhaltliche Sicht auf die Dinge gibt, und auch Unterschiede, wie man damit umgeht bzw. nicht umgeht. Überfordert sind damit alle.

Heute würde ich Interviewfragen zu diesem Thema vermutlich anders beantworten als ich es 2014 tat, vieles ist seither geschehen.

Meine Mutter, die aus einer ganz anderen schwedischen Familie stammt (mein anderer Großvater war, da er als Journalist in Berlin arbeitete, nach der Geburt meines Onkels mit seinem Freund Willy Brandt feiern und saufen), ist inzwischen gestorben und meine Kinder sind teilweise schon erwachsen und zum Glück mit diesen Dingen neutraler konfrontiert.

Fest steht, dass man nicht für seine Vorfahren verantwortlich ist. Man ist aber dafür verantwortlich dass man selbst aus solchen Geschehnissen lernt und es auch möglichst viele Menschen genauso tun können.



Sunday, October 1, 2017

AUSSTELLUNG/KONZERT am 14. &15. Oktober 2017 im Renaissanceschloss Hagenberg


AUSSTELLUNG/KONZERT

MAGDALENA FRIDERICA VON WÄCHTER, JONATHAN QUINN, PAMELIA STICKNEY UND GERNOT GALIB STANFEL

14. und 15. Oktober 2017, 14.00-18.00
2133 Schloss Hagenberg im Weinviertel
anlässlich der NÖ Ateliertage

Samstag 14. Oktober 18.00:
Konzert GERNOT GALIB STANFEL und PAMELIA STICKNEY

JONATHAN QUINN wurde 1963 in London geboren und lebt seit 1978 in Wien, wo er die Kunstszene seit den 1990er Jahren durch Off-Spaces-Ausstellungen mit Künstler-KollegInnen maßgeblich mitgestaltete. Die Beschäftigung mit Modernismus, industrieller Standardisierung und Massenproduktion wie auch mit Prozessen der Wahrnehmung sind grundlegend für Quinns Arbeit. http://klingt.org/jlqj
PAMELIA STICKNEY - Solo Theremin Orchestra
In ihren Solo-Performances entwirft die junge Amerikanerin Pamelia Stickney schlicht einzigartige Klanglandschaften. Durch die Verwendung von Loops ist die Musikerin in der Lage, mehrstimmige zum Teil orchestral anmutende Klanggebilde zu erzeugen, die vor allem aufgrund ihrer ""Reduziertheit" eine unglaublich dichte Atmosphäre entwickeln. Pamelia bewegt sich in ihrer Arbeit gekonnt zwischen den Polen der Komposition un der reinen Improvisation und lotet dabei alle Möglichkeiten ihres Instrumentes aus. Ihre Stücke beziehen die Spannungsmomente vor allem aus dem langsamen Aufbau und einer stetigen Steigerung bis hin zum musikalischen Höhepunkt. http://pamelia.weebly.com
MAGDALENA FRIDERICA VON WÄCHTER In der Kunst von Magdalena Friderica von Wächter, die grundsätzlich gegenständlich ist, spielt die extreme Reduzierung der Form auf das Wesentliche die entscheidende Rolle. Die klar gesetzten Striche, sowohl in der Grafik als auch in der Malerei, sind selten einer zu viel, dafür aber formgebend und ohne Unterbrechung. Diese Konzentration des Wesentlichen zur Abbildung der Form, öffnet gleichzeitig unzählige Räume, in den Abbildungen der erkennbaren Wirklichkeit, die Ebenen der Wahrnehmung, die bei der Betrachtung angeregt werden, als Teil des zu Sehenden mit einzuschließen.http://magdalenavonwaechter.com
GERNOT GALIB STANFEL: Musiktherapeut, Musiker und Lehrer schafft mit seinen Instrumenten, die Vorläufer der klassischen Musikinstrumente Europas sind, eine musikalische Couch, auf der Körper und Seele westlicher und östlicher Menschen gleichermaßen zur Anregung und Entspannung finden können.http://www.facebook.com/Ensemble-BARDALLAH

14. Oktober 2017 - 14 bis 18 Uhr
15. Oktober 2017 - 10 bis 12 Uhr
15. Oktober 2017 - 14 bis 18 Uhr 

Wednesday, January 18, 2017

Muhammad drawing


This is one of my first drawings after a long time. Teaching art to children takes time and effort, at first I felt too tired to go on with my blog, but in shaa Allah I am getting used to it and finding a way to stay creative.

The first step I took was to always have a sketchbook and some pencils by my side, to be prepared in case of inspiration.

And surprisingly it happened while having a break at school and letting this boy named Muhammad draw.